Dienstag, 9. Februar 2016

Just in time oder auf den letzten Drücker




In Wahl des diesjährigen Karnevalkostüm von JC stand schon frühzeitig fest. Sie wollte in diesem Jahr ein Pfau sein. Inspirationen haben wir uns gemeinsam bei Pinterest geholt. Es sollten Flügel und ein Rock werden. Das Material habe ich dann Anfang Januar bestellt. Eine Woche später hatte ich dann alles zusammen. Und dann ...

... dann passierte lange nichts. Es waren ja noch vier Wochen Zeit, also keine Eile. Aus vier Wochen wurden drei, dann zwei und dann war es nicht einmal mehr eine Woche, bis JC das Kostüm brauchte. Und langsam stieg Panik in mir auf. Der Countdown lief.

Sechs Tage vor D-Day: schneiden der einzelnen Filzelement für 30 Pfauenfedern. 

Fünf Tage vor D-Day: zusammenfügen der Filzelement und nähen. 

Vier Tage vor D-Day: immer noch nähen von Pfauenfedern.

Drei Tag vor D-Day: keine Zeit zum Nähen. 

Zwei Tage vor D-Day: schneiden von einfachen Federn und dem Flügelteil, mehrmaliges anordnen der Federn, Federn festnähen. 

Ein Tag vor D-Day: nähen des Pfauenrocks, Kauf-T-Shirt mit Paillettenstoff pimpen, Maske mit Gummiband versehen.

D-Day: JC steht staunend vor ihrem Kostüm und strahlt übers ganze Gesicht. Und mir ist es auf einmal völlig egal, das ich nach zwei Nächten im Nähzimmer total übermüdet bin. Wir sind beide glücklich. Punktlandung.










  



Im Nachhinein frage ich mich natürlich, mußte das wirklich sein. Warum habe ich mir so lange Zeit gelassen und nicht schon viel eher angefangen, das Kostüm zu nähen. So wirklich weiß ich es nicht. Ein Grund war sicherlich, daß ich ziemlich wenig Lust hatte flutschigen Organza zu vernähen. Ehrlich gesagt, habe ich auch unterschätzt, wie viel Zeit das ganze Projekt schlucken würde.


Auf jeden Fall, kann ich sagen, es hat sich gelohnt. Die strahlenden Augen meiner Tochter, haben mich für den ganzen Aufwand entschädigt. 

Das Oberteil habe ich aus Viskosefilz genäht und der ist nicht besonders robust und ich hatte ein wenig Sorge, daß das Ganze sich schnell in seine Bestandteile auflösen würde. Aber nach drei Partys, auf denen viel getobt, gespielt und getanzt wurde, sieht es immer noch sehr gut aus. Zwischendurch habe ich es nur vorsichtig ein wenig aufgebügelt.

Zum Zwischenstand des Sew-Alongs beim lustigen Konfetti habe ich nicht geschafft, aber zum Finale reihe ich mich wieder ein und gehe dann mal luschern, welche tollen Kostüme die anderen Teilnehmer gezaubert haben.


Helau und Alaaf
Petra






Kommentare:

  1. Was ganz Besonderes! Wunderschön!

    LG

    Sylvia

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  2. Die Mühe hat sich gelohnt! Ganz traumhaft!
    Lg Mel

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  3. Ein wunderbares Kstüm und mit so viel Liebe gemacht!
    Toll, toll, toll!
    LG, Monika

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  4. Ein tolles Kostüm und die Aufschieberitis kennen wir hier auch zur Genüge :-)

    LG Hunni & Nunni

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  5. Oh wow... Es ist wirklich toll geworden und man sieht ihm gar nicht an, dass es auf den letzten Drücker fertig geworden ist ;)

    LG anna

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  6. Wie toll!!!
    Die Arbeit hat sich gelohnt, auch wenn du ein bisschen Schlaf einbüßen musstet. Aber der wird bekanntlich auch oft überschätzt *zwinker*
    Liebe Grüße
    Christine

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  7. Wow- was für eine Arbeit! Das Kostüm sieht ganz klasse aus.
    viele Grüße Miriam

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  8. Liebe Petra,
    das Pfauenkostün ist sehr sehr cool geworden und deine Süße war gewiss unglaublich stolz!
    Allein die Idee, sich zum Pfau zu verkleiden, gefällt mir schon so gut.
    Claudiagruß
    ... von der, die auch unter Druck und auf den letzten Drücker schon oft die gelungensten Ergebnisse fabriziert hat ;o)

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  9. wow! das ist ja schön!!
    letztes Jahr war meine Maus auch Pfau ;)

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  10. Dein Kostüm ist wundervoll!!! Total schön!!!! Mit lieben Grüßen Nicole

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  11. Leider sehe ich dein Kostüm erst jetzt und will dir trotzdem noch sagen, dass es mir sehr gut gefällt!!!
    Da hast du ganz schön viel Arbeit damit gehabt. Bei mir wäre schon beim Ausschneiden der Wurm drin, denn das klappt bei mir nicht mehr so gut wegen Arthrose in den Fingern.
    LG Elke

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